Bis es stinkt

am 07.03.2010 aus dem Hier und Jetzt hören Mitreisende. wetter Schnee.

Ich hab' nicht aufgepasst, mich nicht genug gekümmert. Ein imaginärer Wäschekorb voll zerknüllter Angelegenheiten. Manche stinken. 

Alles könnte besser sein. Na klar. Potential ist da. Selbst die Lösungen. Ich habe gelernt, welche Handlungen volle Wäschekörbe erfordern. Ich könnte ein Handbuch mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen erstellen. man zebralebensverbesserung.  

Leider hätten all seine ersten Schritte unerfüllte Voraussetzungen. Kleinigkeiten wie Geld und Zeit, aber viel schlimmer: Die großen  Zebraglückverhinderer (ZGV). (Hallo, Freunde!)

Mir fehlt die Entschlossenheit etwas zu verbessern. Mir fehlt jede Art von Energie - fürs Tippen und Klicken, natürlich, reicht's. Und mir fehlt Mut, natürlich. Es ist mir alles zu anstrengend und kompliziert. Ich möchte mich nicht mit Menschen auseinandersetzen. Ich habe keine Lust, etwas zu ändern.

Ein wenig werde ich noch so ausharren, sechs bis elf Wochen, schätze ich, und unglücklich sein. Dann wird es Frühling, ich werde einen sonnigen Blogbeitrag verfassen und den Arsch hochkriegen. 

Bis dahin nehme ich mir die Freiheit alles weiterhin liegenzulassen. Bis es stinkt.